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Aktualisiert: 22. Mai 2023

Wärmedämmung hilft im heißen Sommer

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txn. Wer staatliche Fördermittel zur Wärmedämmung seiner Immobilie beantragt, senkt nicht nur die Heizenergiekosten, sondern steigert auch den Wohnkomfort. Foto: Ursa/txn

txn. Sommerlicher Wärmeschutz im Eigenheim wird immer wichtiger, denn auch in Deutschland steigen die Durchschnittstemperaturen signifikant. Wie das Umweltbundesamt mitteilt, waren die letzten beiden Jahre in vielen Bundesländern die wärmsten seit Wetteraufzeichnung.

Vor allem Bewohner älterer Eigenheime leiden oft unter hohen Temperaturen und dem Verlust an Lebensqualität. Was viele nicht wissen: Wo im Winter die Wärme entweicht, kommt im Sommer die Hitze ins Haus - meist ist dafür eine schlecht gedämmte Gebäudehülle verantwortlich. Deswegen raten Experten wie Kay Baugut vom Dämmstoffspezialisten Ursa dazu, möglichst zeitnah in eine verbesserte Wärmedämmung für das Eigenheim zu investieren. Beispielsweise mit hochwärme- und schalldämmenden Systemen auf Basis von Glaswolle aus der Ursa-Produktfamilie. Die umweltschonenden Dämmstoffe zeichnen sich durch ihre besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit aus und bestehen fast vollständig aus natürlichen Ressourcen. Über 90% des Materials sind natürlichen, mineralischen Ursprungs.

Noch ein Plus: Der Staat unterstützt die Dämmmaßnahmen finanziell. Noch nie gab es so viele Fördermittel, um den Energieverbrauch im Eigenheim zu senken. „Mit starken Investitionsanreizen wird die Bundesförderung für effiziente Gebäude dazu beitragen, dass wir im Gebäudesektor die Energie- und Klimaziele 2030 erreichen. Deswegen werden neben der Gesamtsanierung auch Einzelmaßnahmen zur Dämmung von Außenwänden, Dach, Geschossdecken und Bodenflächen gefördert“, merkt Kay Baugut an. Wer energetisch saniert, kann bis zu 40.000 Euro Steuern sparen oder bis zu 48.000 Euro staatliche Zuschüsse erhalten. Auch die KfW-Bank erhöht ihren Kreditbetrag auf maximal 60.000 Euro je Wohneinheit und Kalenderjahr und den Tilgungszuschuss auf 20 Prozent.

Weitere Informationen unter www.ursa.de.




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Aktualisiert: 16. Mai 2023


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txn. Vorsicht bei Gebührenzahlungen für Kreditzusagen. Online treten hier vermehrt Betrugsfälle auf. Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband informiert, sind Vorabzahlungen von Kreditgebühren rechtlich nicht zulässig. Foto: Halfpoint - stock.adobe.com

txn. Ein schnell und unkompliziert zugesagter Kredit, ohne Schufa-Auskunft und trotz schlechter Bonität - für manche Verbraucherinnen und Verbraucher sind solche Versprechen ein willkommener finanzieller Strohhalm. Vor Auszahlung des Kredits verlangen die Anbieter nur noch ein überschaubares Entgelt, dann werde das Geld unverzüglich ausgezahlt. Hier ist Vorsicht geboten: Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist kein Fall bekannt, in dem der Anbieter sein Versprechen eingehalten hat.


Vor der vermeintlichen Auszahlung eines online vermittelten Kredites sollen Verbraucher eine Kaution, Provision oder Vermittlungs- bzw. Bearbeitungsgebühr bezahlen - meist zwischen 200 und 300 Euro. „Wer dann bezahlt, läuft Gefahr, das Geld komplett zu verlieren und trotzdem keinen Kredit zu bekommen. “, warnt Meryem Osanmaz, Referentin im Team Marktbeobachtung Finanzmarkt des vzbv. Die Betrugsmasche ist nicht neu: Die Angebote locken mit Hinweisen wie „ohne Schufa“. Für Verbraucher mit schlechter Bonität in einem finanziellen Engpass ist das ein gern gehörtes Versprechen. „Die Anbieter sitzen häufig im Ausland oder es gibt auf den Internetseiten kein Impressum“, so Osanmaz. Wichtig zu wissen: Es ist verboten, Kosten für Kredite vor Erbringung der Leistung zu verlangen.


Wer also Geld bezahlen soll, bevor er Geld bekommt, sollte hellhörig werden. Ein seriöser Kreditvermittler verlangt solche Vorabzahlungen nicht. Im Frühwarnnetzwerk der Marktbeobachtung des vzbv wurde diese Masche mit verschiedenen Anbietern gemeldet. Für Verbraucher in finanzieller Notlage ist eine Schuldnerberatung die geeignetere Anlaufstelle. Kontakte können das Jobcenter oder das Sozialamt vermitteln. Auch die Verbraucherzentralen helfen bei der Suche nach seriösen Angeboten.





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Aktualisiert: 16. Mai 2023

Energiespartipps zum Klimaschutz: Warmwasser sparen

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txn. Perlatoren mischen dem Wasserstrahl Luft bei und reduzieren so die Menge des durchfließenden Wassers. txn-Foto: tikgasparan/123rf/VZBV

txn. Wer unabhängiger von fossilen Energien werden und seine Heizkosten senken möchte, kann einiges dafür tun. Rund 14 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten entfällt auf die Warmwassererzeugung. Deshalb hat die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Hausbesitzer ohne großen Zeit- und Kostenaufwand Warmwasser sparen können.

Warmwassertemperatur senken: Die meisten Heizungen stellen Warmwasser mit einer Temperatur von bis zu 70°C bereit. Zum Duschen wird kaltes Wasser beigemischt, um eine Temperatur von rund 38°C zu erreichen. Wer Energie sparen möchte, sollte die Temperatur des bereitgestellten Warmwassers reduzieren. Wichtig: Werden Warmwasserspeicher genutzt, sollten Verbraucher die Warmwassertemperatur einmal pro Woche auf 70°C erhöhen. So beugen sie Legionellen vor.

Warmwasser Bereitstellung: Minimierte Bereitschaftszeiten für Warmwasser senken den Energieverbrauch deutlich. In Zeiten, in denen kein warmes Wasser benötigt wird, muss keins vorgehalten werden.

Zirkulation optimieren: Um an den Zapfstellen einen hohen Warmwasserkomfort zu bieten, zirkuliert das erwärmte Wasser kontinuierlich im Rohrsystem. Das erfordert viel Energie. Gleichzeitig sind die Wärmeverluste in den Rohrleitungen hoch. Die zeitlich begrenzte Warmwasserzirkulation oder das Abschalten der Zirkulationspumpe spart bis zu 50 Prozent Netto-Energie für die Bereitstellung von Warmwasser.

Wassersparende Duschköpfe: Mit einer Investition von knapp 20 Euro können Verbraucher beim Duschen bis zu 50 Prozent Warmwasser einsparen. Die Lösung sind Sparduschköpfe. Um das volle Sparpotenzial zu entfalten, sollten diese einen Wasserdurchfluss von weniger als neun Litern pro Minute haben. Bis zu 10 Prozent Energie können mit diesen sogenannten „Perlatoren“ eingespart werden.







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