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Aktualisiert: 16. Mai 2023

Energiespartipps zum Klimaschutz: Warmwasser sparen

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txn. Perlatoren mischen dem Wasserstrahl Luft bei und reduzieren so die Menge des durchfließenden Wassers. txn-Foto: tikgasparan/123rf/VZBV

txn. Wer unabhängiger von fossilen Energien werden und seine Heizkosten senken möchte, kann einiges dafür tun. Rund 14 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten entfällt auf die Warmwassererzeugung. Deshalb hat die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Hausbesitzer ohne großen Zeit- und Kostenaufwand Warmwasser sparen können.

Warmwassertemperatur senken: Die meisten Heizungen stellen Warmwasser mit einer Temperatur von bis zu 70°C bereit. Zum Duschen wird kaltes Wasser beigemischt, um eine Temperatur von rund 38°C zu erreichen. Wer Energie sparen möchte, sollte die Temperatur des bereitgestellten Warmwassers reduzieren. Wichtig: Werden Warmwasserspeicher genutzt, sollten Verbraucher die Warmwassertemperatur einmal pro Woche auf 70°C erhöhen. So beugen sie Legionellen vor.

Warmwasser Bereitstellung: Minimierte Bereitschaftszeiten für Warmwasser senken den Energieverbrauch deutlich. In Zeiten, in denen kein warmes Wasser benötigt wird, muss keins vorgehalten werden.

Zirkulation optimieren: Um an den Zapfstellen einen hohen Warmwasserkomfort zu bieten, zirkuliert das erwärmte Wasser kontinuierlich im Rohrsystem. Das erfordert viel Energie. Gleichzeitig sind die Wärmeverluste in den Rohrleitungen hoch. Die zeitlich begrenzte Warmwasserzirkulation oder das Abschalten der Zirkulationspumpe spart bis zu 50 Prozent Netto-Energie für die Bereitstellung von Warmwasser.

Wassersparende Duschköpfe: Mit einer Investition von knapp 20 Euro können Verbraucher beim Duschen bis zu 50 Prozent Warmwasser einsparen. Die Lösung sind Sparduschköpfe. Um das volle Sparpotenzial zu entfalten, sollten diese einen Wasserdurchfluss von weniger als neun Litern pro Minute haben. Bis zu 10 Prozent Energie können mit diesen sogenannten „Perlatoren“ eingespart werden.







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Aktualisiert: 22. Mai 2023

Hybridheizungen werden gefördert

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txn. Ein Solarthermie-System nutzt die kostenlose Energie der Sonnenstrahlen. Anschaffung und Installation wird vom Staat seit Jahresanfang deutlich stärker gefördert. Ansprechpartner für die ökologisch sinnvolle Unterstützung der Heizungsanlage ist der Heizungsfachbetrieb vor Ort. txn-Foto:co2online.de

txn. Nachdem im letzten Jahr das Klimapaket beschlossen wurde, wuchs die Sorge, dass es künftig keine öl- oder gasbetriebenen Heizungen mehr geben wird. Tatsächlich werden beide Heizsysteme auch in Zukunft noch erlaubt sein - wie der Blick in die neuen Förderrichtlinien für den Heizungsbereich zeigt.


Wer heute einen Öl- oder Gaskessel kauft, wird ihn voraussichtlich noch bis zum Ende der Gerätelebensdauer betreiben können. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts sind neu eingebaute Heizölkessel aber vermutlich nur noch in Verbindung mit erneuerbaren Energien zulässig. Ein generelles Verbot von Ölheizungen ist derzeit nicht geplant.


Allerdings unterstützt die neue Förderrichtlinie den Kauf von Ölheizungen nicht mehr. Es sei denn, der Ölkessel wird mit einer Solaranlage, Wärmepumpe oder einem Pellet- bzw. Holzkessel kombiniert. Kauf und Einbau dieser ergänzenden Bestandteile werden dann finanziell gefördert. Wird auf Öl als Energieträger verzichtet und auf eine Wärmepumpe, Pelletkessel oder Hybridheizung auf Gasbasis gesetzt, erhöht sich die Förderung um 10 Prozent.


Dadurch trägt der Staat bis zu 45 Prozent der Investitionssumme und federt so die Umstellungskosten ab. Wer aktuell einen Hausbau oder die energetische Sanierung seines Eigenheims plant, sollte sich über die Fördermöglichkeiten bei einem Fachmann informieren. Empfehlenswert sind die Experten aus dem Heizungsfachbetrieb vor Ort. Weitere Informationen und Kontaktadressen finden sich unter www.wasserwaermeluft.de.





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Aktualisiert: 16. Mai 2023


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Gasumlage und Gaspreiserhöhungen - Bild: AdobeStock

Muss jeder die Gasumlage zahlen?

Ab dem 1. Oktober gilt die neue Gasumlage von 2,419 Cent pro Kilowattstunde.


Dies gilt für Eigentümer und Mieter.


Aber auch bei der Fernwärme ist Vorsicht geboten – Das Bundesministerium schreibt zwar derzeit „Fernmärme-Kunden“ wären derzeit nicht erfasst, müssten also die Umlage auch nicht bezahlen (Stand: 15. August 2022). Doch auch Fernwärmeanbieter, die mit Gas arbeiten, werden die Umlage an Ihre Kunden weitergeben wollen.



Gibt es Ausnahmen, dass die Gasumlage nicht bezahlt werden muss?


Verträge mit Preisgarantie/Festpreisgarantie, die vor der Gasumlage schützen würden, sind juristisch derzeit noch unklar. Beim Bundesministerium steht dazu am 15. August 2022: „Das BMWK prüft diese Frage derzeit.“



Was ist der Unterschied zwischen der Umlage und regulären Preiserhöhungen?


In einem normalen Liefervertrag mit Ihrem Anbieter sind Klauseln enthalten, wie Preisanpassungen gestaltet werden. So können die Versorger Kostensteigerungen an den Verbraucher weitergeben.


Allerdings müsen hier auch Kostensenkungen berücksichtigt werden. Gewinnmaximierungen sind hier nicht zulässig.


Reguläre Preiserhöhungen können durch gewährte Preisgarantien vom Anbieter vertraglich ausgeschlossen werden.


Ein weiterer Weg um Preise zu erhöhen, den Anbieter gerne anwenden ist die ordentliche Kündigung nachdem die Vertragslaufzeit beendet ist. Danach kann ein neuer Vertrag mit höheren Preisen angeboten werden.


Mit der Gasumlage möchte der Gesetzgeber die Importeuere von Gas unterstützen, indem er Ihnen für die Mehrkosten der Gasbeschaffung einen Ausgleich gewährt. Diese höheren Kosten sollen durch alle getragen werden, die Gas brauchen.



Muss die Gasumlage auch bezahlt werden wenn das Gas durch reguläre Preiserhöhungen schon teuerer geworden ist?


Leider ist diese Frage mit Ja zu beantworten. Reguläre Preiserhöhungen finden unabhängig von der Gasumlage ab.



Von wem und wann erfahre ich ob ich die Gasumlage zahlen muss?


Wenn Sie einene eigenen Vertrag haben, muss Sie der Gasversorger vorab informieren. Das heißt, sie werden Post von Ihrem Gasversorger bekommen.


In der Grundversorgung muss der Versorger mindestens 6 Wochen vorher bekanntgeben, wenn eine Erhöhung oder Umlage ansteht.


Beim Sondervertragsverhältnis muss der Versorger allerspätestens vier Wochen vorher die Preiserhöhung bekanntgeben und Ihnen einen Brief schreiben.

Ihre Ankündigungsfristen finden Sie in den AGB´s Ihres Versorgers


Als Mieter muss Sie Ihr Vermiter erst mit der nächsten Heizkostenabrechnung informieren. Erkundigen Sie sich im Zweifel bei Ihrem Vermieter um nicht erst mit der Jahresrechnung die hohen Kosten und eine damit einhergehende hohe Nachzahlung als Überraschung zu erleben.



Ist die Umlage eine Einmalzahlung oder muss ich die Umlage dauerhaft einrechnen? Ist mit einer Erhöhung zu rechnen?


Die Umlage wird auf jede verbrauchte Kilowattstunde berechnet, solange die Umlage in Kraft ist.


Tatsächlich darf die Umlage alle 3 Monate angepasst werden – das bedeutet also, dass sie noch steigen kann.


Aktuell ist die Umlage bis zum 1. April 2024 befristet.



Was muss genau bezahlt werden? Zahlen alle Gaskunden den gleichen Betrag?


Pro verbrauchte Kilowattstunde Gas wird mit der Umlage ein Aufschlag von 2,419 Cent erhöht. Das gilt für jeden, der Gas verbraucht. Außerdem fallen auf die Gasumlage nun noch eine Mehrwertsteuer von 7% an. Diese muss ebenfalls eingerechnet werden. Die Bundesregierung hat entschieden, die Mehrwertsteuer auf die Gasumlage von 19% auf 7% zu senken, um die Haushalte damit zu entlasten.






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