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Nachhaltigkeit liegt bei der Geldanlage im Trend: Anleger zieht es zunehmend zu verantwortungsvollen Investitionen, häufig erfolgen diese über Produkte wie Fonds, in deren Anlageentscheidungen ethische Kriterien Berücksichtigung finden.

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Verantwortungsvolles Investieren: Gunnar Hackl, Vorstand der Nova Sedes Wohnungsbau eG informiert darüber, wie man unmittelbar in ein Unternehmen investieren kann, dessen Engagement für die Mitglieder sogar gesetzlich verankert ist. Bild: AdobeStock

Oft wird in diesem Zusammenhang das Kürzel ESG verwendet, welches sich auf das Handeln von Emittenten im Hinblick auf ihre ökologische und soziale Verantwortlichkeit sowie Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung bezieht. Nachhaltigkeitsansprüche werden bei ESG-Produkten in den Anlageprozess einbezogen, indem Kennzahlen zu diesen drei Verantwortungsbereichen in die Kaufentscheidungen beispielsweise für Aktien oder Anleihen einfließen.


Doch Nachhaltigkeit in der Geldanlage lässt sich auch viel direkter realisieren: Indem man beispielsweise Anteile an einer Genossenschaft wie der Nova Sedes Wohnungsbau eG kauft so Gunnar Hackl, Vorstand der Nova Sedes Wohnungsbau eG mit Sitz in Neustadt. So investiert man unmittelbar in ein Unternehmen, dessen Engagement für die Mitglieder sogar gesetzlich verankert ist.



Mitgliederförderung als zentrale Maxime


Das Genossenschaftsgesetz regelt die rechtlichen Grundlagen für die Gründung und Führung einer Genossenschaft. Das Herzstück des Genossenschaftsrechts macht dabei der genossenschaftliche Förderauftrag aus: Jede Genossenschaft ist dazu verpflichtet, über ihren Geschäftsbetrieb die wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Interessen ihrer Mitglieder zu fördern. Das Thema Mitgliederförderung ist also zentrale Maxime und Existenzzweck jeder eingetragenen Genossenschaft in Deutschland.



Diesem gesetzlichen Förderauftrag kommt die Nova Sedes als Wohnungsbaugenossenschaft in erster Linie über eine „gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung“ ihrer Mitglieder nach. So steht es auch in der Satzung.



ZUM THEMA:


  • BaFin – Was ist bei einer nachhaltigen Geldanlage wichtig?

  • Verbraucherzentrale – Geld nachhaltig anlegen.

  • Genovesting – Genossenschaftliches VL-Sparen.


Soziale Verantwortung in der Satzung der Nova Sedes verankert


Das Gebot zur Förderung der Mitglieder ebenso wie zur sozialen Verantwortung ist also explizit in der Satzung der Nova Sedes festgeschrieben. Bei einer Investition in die Genossenschaftsanteile der Wohnungsbaugenossenschaft aus Neustadt an der Waldnaab handelt es sich also um ein nachhaltiges Investment, da neben dem Engagement für das Wohl und die Belange der Mitglieder auch das soziale Verantwortungsbewusstsein einen untrennbaren Bestandteil der Unternehmensphilosophie ausmacht.



Auch eine nachhaltige Kapitalanlage wird an der Attraktivität ihrer Rendite gemessen, und so macht eine Genossenschaftsbeteiligung nicht nur aus ethischer und sozialer Hinsicht Sinn, sondern erweist sich bei der Nova Sedes auch als finanziell lohnend. Denn über die jährliche Dividendenausschüttung werden die Mitglieder an den wirtschaftlichen Erfolgen der Wohnungsbaugenossenschaft beteiligt. Im vergangenen Jahr belief sich diese Dividendenzahlung auf drei Prozent und lag damit deutlich über beispielsweise den Zinserträgen klassischer Bankeinlagen und Festzinsprodukte. Der Kauf entsprechender Anteile auch zum Zweck der Vermögensanlage geht zudem mit allen regulären Vorteilen einer Mitgliedschaft einher, insbesondere der Möglichkeit zu Anmietung oder Kauf von Wohnungen zu bezahlbaren Preisen.



 
 
 

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txn. Und plötzlich ist alles anders - geht eine Grundfähigkeit wie das Gehen verloren, ist finanzielle Hilfe wichtig. Wer entsprechend versichert ist, erhält eine monatliche Rente, mitunter auch in Kombination mit einer Einmalzahlung. Was viele nicht wissen: Das Geld fließt auch, wenn der Beruf noch ausgeübt werden kann.Foto: yacobshuk/123rf/Barmenia

txn. Zu den Grundfähigkeiten des Menschen zählen all jene Fähigkeiten, mit deren Hilfe wir den Alltag bewältigen: gehen, fühlen, schmecken, sehen, hören oder sprechen. Bei einigen Versicherungen ist die Liste deutlich länger und umfasst bis zu 30 Fähigkeiten, inklusive Treppensteigen oder Bildschirmarbeit.


„Geht eine dieser Grundfähigkeiten verloren, unterstützt der Versicherer die Betroffenen finanziell - in der Regel durch eine monatliche Rente. Es ist aber auch die Kombination mit einer Einmalzahlung möglich“, weiß Dr. Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der Barmenia Versicherungen. „Damit können dann am Anfang notwendige Anschaffungen oder Umbauten finanziert werden.


Im Unterschied zur Berufsunfähigkeit erfolgt die Zahlung auch dann, wenn der Beruf weiter ausgeübt werden kann. Und sogar Kinder können versichert werden. Wichtig: Da sich die Anforderungen im Laufe der Jahre ändern, sollte eine Grundfähigkeitsversicherung flexibel angepasst werden können. Als Zusatzbausteine lassen sich auch psychische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit ergänzen. Wegen der Komplexität des Themas empfiehlt sich in jedem Fall ein Beratungsgespräch mit Expert*innen.


Weitere Informationen gibt es online unter www.barmenia.de.



 
 
 

Aktualisiert: 22. Mai 2023

Sonnenenergie effizient nutzen

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Haushalte mit eigener Photovoltaik-Anlage bekommen ihren Strom kostenlos und CO2-neutral vom Dach. txn-Foto: vzbv/franky242/123rf

txn. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugt elektrischen Strom CO2-neutral und mit nur geringen laufenden Kosten. Generell gilt: Je mehr Strom für den Eigenverbrauch genutzt wird, desto eher lohnt sich die Investition. Hausbesitzer sind deswegen in der Regel gut beraten, wenn sie PV-Anlage mit dem E-Auto und einem Stromspeicher kombinieren.

Wer sich für Photovoltaik entscheidet, sollte laut der Energieberatung der Verbraucherzentrale so viel Fläche wie möglich dafür verwenden. Je größer die Anlage, desto niedriger ist der spezifische Preis pro Kilowatt Peak (kWp) Leistung. Für Wartung, Stromzähler und Versicherungen fallen rund 150 Euro Betriebskosten pro Jahr an.

Auch ein E-Auto lässt sich gut mit PV-Strom laden. Die dafür notwendige Wallbox kostet zwischen 600 und 2.500 Euro plus Installationskosten. Überschüssiger PV-Strom kommt in einem Batteriespeicher und wird eingesetzt, wenn die Sonne nicht scheint. Die Anschaffungskosten betragen zwischen 800 und 1.400 Euro pro kWh Speicherkapazität. Da die Versorgung mit selbsterzeugtem Strom ein komplexes Thema ist, empfiehlt sich die Beratung durch Experten.

Ansprechpartner finden sich beispielsweise unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.



 
 
 
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